BESUCH TRAININGSBERGWERK
NEUJAHRSWANDERUNG NORDKIRCHEN 2012
WEICHEIER-TOUR 2011
Weicheiertour ins benachbarte Niederlande am 30. Oktober 2011
Schon traditionell ist die Ausfahrt der BMW-Motorradfreunde-Westfalen am letzten Sonntag im Oktober, die immer nur bei schönstem Wetter stattfindet... So trafen sich auch heuer wieder bei strahlendem Sonnenschein 11 unentwegte BMW-Treiber mit ihren Maschinen, teilweise mit ihrer allerliebsten Sozia doppelt besetzt, an der Aral-Tanke in Billerbeck, um unter der Führung des Tourguides Norbert die Grenzregion Deutschland/Niederlande zu erkunden.
11.15 Uhr: Nach einer kurzen Einweisung (Kaffeepause, Mittagessen, Nachmittagskaffee) ging´s endlich los. Unsere „BMW-Schlange" zog die Blicke der Billerbecker Sonntags-morgenspaziergänger und -kirchgänger auf sich, als sie sich Richtung Rosendahl ins schöne Münsterland verabschiedete. Kleine Straßen, mitunter Sträßchen wurden befahren. Das herbstliche Laub wirbelte im Sonnenschein bunt gefärbt durcheinander. Ruckzuck wurde die Grenze, die ja schon lange keine mehr ist, überfahren und das Celtic Coffiehuis in Meddo bei Winterswijk erreicht. Die Sonne hatte sich etwas über dem aufziehenden Hochnebel versteckt, doch in unseren warmen Motorradkleidern schmeckt auch der Kaffee draußen im Garten. Hier wurde ein alter Kotten zum englischen Kaffeehaus umgestaltet. Rosengarten und Umgebung sind im englischen Cottagestil angelegt und natürlich lässt sich auch fast jedes Ausstellungsutensil kaufen...
Weiter führte uns Norbert ins Gelderland. Hinweise auf Winterswijk wurden allenthalben gesichtet, der Ort selbst aber gemieden. Niederländische Landstraßen sind idyllisch, wenn man, so wie Norbert, nur die kleinsten findet. So überholten wir manche Radlergruppe auf ihren Fietsen, wichen landwirtschaftlichen Gefährten aus und manch einer wähnte schon den unvermeidlichen Wohnwagen in der nächsten S-Kurve. Doch weit gefehlt: Am Sonntag bleibt der niederländische Wohnwagen wohl im Schuppen stehen. Die Gegend um Enschede wurde angesteuert und es fand sich unweit der Grenze die bekannte Käserei und das schöne Landcafe „Erve de Hooge Esch" in Buurse. Es ist bekannt für seine vielfältigen Pfannkuchenkreationen und so wollte denn (fast) niemand widerstehen. Süß oder deftig angerichtete Pfannekuchen wurden von hübschen, blonden Meijses aufgetragen und mit Genuss verzehrt. Dazu Kaffee und was der Magen sonst noch so forderte - was will man mehr!
Der Guide trieb zur Eile, denn im heimischen Haus in Billerbeck wartete jetzt schon seine „ehemalige Verlobte" Martraud auf uns. Eine gute, kurzweilige Stunde Fahrt und schon stand die Gruppe, um ein Pärchen vermehrt, in Billerbeck und begehrte Einlass. Martraud, eben erst übernächtigt vom Klassentreffen zurückgekehrt, hatte die Kaffeetafel im Wohnzimmer gerichtet und alle, alle fanden Platz. Da kann man doch nicht Nein sagen bei Waffelhörnchen mit Sahne und leckeren Zitronenschnittchen. Nun, Tee und Kaffee verteilten alles gut im Magen. Der Autor wollte das Ende nicht noch begleiten und verabschiedete sich gen Heimat, um - nicht von der schönen Fahrt - sondern vom vielen Essen auf dem heimischen Sofa zu entspannen. Was die anderen Mitfahrer anschließend taten ist nicht bekannt. Zur nächsten Weicheiertour in 2012 haben sich aber alle schon wieder angemeldet!! (Ludger)
ELBSANDSTEINGEBIRGE-SÄCHSISCHESCHWEIZ-DRESDEN
Die Motorradfreunde in der Sächsischen Schweiz im Oktober 2011Die Hinfahrt…
erfolgte an einem Sonntag vom Rasthof an der A44 aus. 5 Motorräder mit 7 Besatzungsmitgliedern peilten das Ziel Dresden an. Bald ging es von der Bahn runter und die Bergwelt südlich von Kassel wurde durchquert. Kalt war es, aber herrlich sonnig. Zügig wurde Hessen verlassen und Thüringen erreicht. Was dem einen Guide sein Gottesgrün, wurde unserem Guide sein Ilmenau. Der Ort wurde systematisch eingekreist, aber bei 90 Minuten Fahrzeit näherte sich die Gruppe dem Ziel nur 50 km. Gefragte Auswärtige zeigten Mitleid und empfahlen als Abhilfe ein Stück Autobahn zu nutzen, um dem Bermudadreieck der Biker zu entkommen. Irgendwo zwischen Thüringen und Sachsen, immer unterhalb der Autobahn A4 wurde wieder die Landstraße geentert. Der Nachmittag neigte sich dem Ende zu und es waren noch rund 200 km zu überwinden. Erneut half nur die Autobahn, die uns in flotter Fahrt bis Pirna schon recht nahe ans Ziel brachte. Es wurde dunkel und die Scheinwerfer einer riesigen Autoschlange zwischen Pirna und Königsstein zeigten jeden Kratzer im Visier auf. Endlich das Schild Kurort Gohrisch. Steil ging es den Berg hinauf und kurz drauf war die Unterkunft erreicht.
Das Hotel Margaretenhof wurde für eine Woche unsere Heimat. Obgleich ein größeres Hotel war die Betreuung sehr persönlich. Gleich am ersten Abend gewannen wir unsere Kerstin, eine hübsche Steiermärkerin, als unsere Betreuung bei Speis und Trank. Moppeds in den Garagen, große gemütliche Zimmer, gute Küche und hilfsbereite Gastgeber, das waren gute Rahmenbedingungen.
Der Montag…
führte uns gleich über Bautzen nach Tschechien. Bautzen – man denkt gleich ans
Gefängnis – zeigte uns bereits bei der Durchfahrt die historische Altstadt von der schönsten Seite. Auf kleinen Wegen ging es nach Liberec (vormals Reichenberg). Der 1012 Meter hohe Jeschken zeigte sich von weitem. Dort sollten wir hochfahren? Ja, wir taten es. Zunächst eine normale Serpentinenstrecke wandelte sich das letzte Stück in einen schmalen Fetzen Straße um, bei dem die innere Stimme ständig sagte „jetzt bloß nicht anhalten müssen“. Endlich waren wir oben, da erwartete uns ein Spezialparkplatz für Biker. Die Zufahrt nur noch einen Meter breit und der Untergrund gröbster Fels. Alles ging gut und die fantastische Aussicht über Jeschkengebirge, Isergebirge bis zu den Gipfeln des Riesengebirges entlohnte uns für die anspruchsvolle Auffahrt. Zurück ging es über tschechische Bundesstraßen in weiten Schwüngen bis das Elbtal wieder erreicht war. Am letzten Pausenpunkt des Tages konnten die Biker das seltsame Verhalten der Blechdosenfahrer an einer einspurigen Stelle ohne Verkehrsregelung bewundern.
Der Dienstag…
zwang die Biker zum Absteigen. Die weltberühmte Bastei als Kernstück des Elbsandsteingebirges musste zu Fuß bezwungen werden. Die Sonne lachte, so dass die zahlreichen Fotos von den bizarren Felsformationen und dem wunderschönen Elbtal nur gut werden konnten. Über Hohnstein und Sebnitz ging es in das Kirnitzschtal, ein weiteres touristisches Highlight. Über Bad Schandau wurde auf Umwegen Gohrisch erreicht, da auch auf diesem Wege die sächsischen Straßenbauer ihre Lieblingstätigkeit entfacht hatten, und zwar das Anlegen von wirren, verschachtelten Umleitungen.
Der Mittwoch…
war für den Verfasser dieser Zeilen ein Flop. Das Mopped stand in der BMW-Werksvertretung in Dresden, da der Motor nicht an sich halten konnte und Öl nässte. Der forsche Leihwagen war nur eine schwache Entschädigung.
Die Gruppe berichtete am Abend, dass sie auf wunderschönen bewaldeten Sträßchen zum Osterzgebirge gefahren war und die Mittagspause in einem urigen Lokal in der Ortschaft Bärenfels genossen wurde. Der Wirt hinterließ wohl einen starken Eindruck.
Der Donnerstag…
wurde zunächst dazu genutzt, gemeinsam das gesundete Mopped in Dresden abzuholen.
Auf einer winzigen Fähre wurde die Elbe überquert, von dort aus ging es Richtung Norden, dorthin wo die Landschaft wieder grün wurde. In einem großen Bogen führte der Weg fast wieder beinahe nach Tschechien bis an der Landesgrenze wieder die Route nochmals durch das herrliche Kirnitzschtal eingeschlagen wurde. … und das wunderbare Wetter hielt noch immer!
Der Freitag…
war der Tag für die Besichtigung der Altstadt von Dresden. Nach einem ausgiebigen Spaziergang am Elbufer wurden Semperoper, der Zwinger, das Residenzschloss und die Frauenkirche betrachtet. Aber das war nicht alles. Mit der Bahn ging es nach Pirna und dann… auf einen historischen Schaufelraddampfer der uns aus der Flußperspektive das Elbtal von Pirna bis Bad Schandau entlang dem Elbsandsteingebirge von seiner schönsten Seite zeigte. Und immer noch hielt das Wetter durch!
Ach ja, und dann war da noch die Hinfahrt mit der Deutschen Bahn von Königstein bis Dresden. Diese Strecke umfasst drei Zahlzonen und im Nahverkehrsbereich ist eine Kleingruppe max. 5 Personen groß. Diese Lehrstunde erteilte uns der Fahrkartenkontrolleur, der sicherlich noch im vergangenen zweiten deutschen Staat seine Schulung zum Kundenverhalten erhalten hatte und apodiktisch den Satz „wer lesen kann, ist klar im Vorteil“ wiederholte. Als wir schon dachten, die Stadt Bautzen als Gefängnisstadt zu erleben, erlöste uns der Bahnbeamte, indem wir unser Unvermögen am Fahrkartenautomaten durch das Nachlösen einer zweiten Gruppenkarte sühnen durften.
Der Samstag…
zeigte sich dann verregnet. Die Hoffnung, nochmals Richtung Osterzgebirge zu fahren, erlosch beim dritten Schauer am Vormittag. So holten wir uns nasse Füße bei unserer Wanderung rund um Gohrisch. Umso schöner war dann das gemütliche Kaffeetrinken im Margaretenhof, nach heißem Duschen und Sockenwechsel.
Die Rückfahrt…
war am Sonntag. Im Regen und bei lausiger Kälte ging es bei Pirna auf die Autobahn. Gott sei Dank wurde die Bahn kurz nach Meißen wieder trocken. Kalt blieb es, aber die neuen Autobahnen im Osten zeigten ihre Asphaltqualitäten und die BMWs glitten heimwärts. Irgendwo im Bereich des Harzes signalisierten die Tankanzeigen dringenden Nachfüllbedarf. Die Suche nach der Tankstelle kürzte den Weg Richtung Kassel ab und nur ein letztes Stück der A7 führte uns zum radarüberwachten Südkreuz mit der A44. Und dann kam der unvermeidliche Abschied kurz vor dem Erreichen des Ruhrgebietes. Es war schon sehr ungewohnt, plötzlich alleine fahren zu müssen.
… so endete der Wochenausflug in die bizarre Welt des Elbsandsteingebirges als eine in Deutschland einmalige Landschaft.
Text: VoBr zum Fotoalbum
EINSTANDSTOUR STEFAN&DAGMAR
Reisebericht Einstandstour Stefan u. Dagmar
Am frühen Samstagvormittag traf sich die Gruppe an der schon oft als Treffpunkt genutzten Raststätte der Sauerlandlinie. Die 12 Teilnehmer mit 8 Moppeds trafen so zeitig ein, dass es bald losgehen konnte. Die gemeinsame Fahrfreude wurde arg gebremst, da die Sauerlandlinie schon nach wenigen Kilometern eine Baustelle aufwies, die nur einspurig zu durchqueren war und somit einen doch recht langen Stau auslöste.
Nach einer guten halben Stunde Fahrzeit wurde die Abfahrt erreicht und das Wedeln auf der Landstraße konnte beginnen. Auf absolut verschlungenen Pfaden führte der Weg durch das Bergische in den Süden. Fast unmerklich war der Übergang in den Westerwald.
Das Guide-Paar wartete bei der ersten Rast mit einer angenehmen Überraschung auf. Wo noch die Teilnehmer nach trockenen Kniften suchten, verbarg das Topcase der LT eine Fundgrube von Leckereien (von herzhaft bis süß). Zu Fleischknübbelchen und Minischnitzeln wurde sogar Senf u. Ketchup gereicht, man war fast sprachlos.
Die Strecke wurde so gut gefunden, dass nur ein Wendemanöver notwendig wurde. Diese Stelle hatte es allerdings in sich, aber alles ging gut.
Kurve reihte sich an Kurve; es wurden Orte durchfahren, die wirklich vorher niemand kannte. Am frühen Nachmittag tauchte ein Hinweisschild „Runkel 14 km“ auf. Dort war ja ein Kaffeetrinken geplant. Der Kaffeedurst musste allerdings noch warten, der Guide führte mit großem Geschick die Gruppe im großen Bogen um Runkel herum, so dass der Taunus gestreift wurde. Nachdem die Tanks eine Füllung erhalten hatten, führte der Weg dann doch noch nach Runkel. Im mittelalterlichen Ortskern war das Café schnell gefunden und die Tische füllten sich mit heißen Getränken und leckeren Kalorien. So schön es dort auch war, irgendwann wurde es Zeit Abschied zu nehmen und die Fahrt zum nächtlichen Quartier aufzunehmen.
In Hundsangen war die Biker-Herberge. Das Gastgeberehepaar Rosalia u. Klaus, wirkliche Originale, empfingen uns herzlich wie alte Bekannte. Schnell fanden Mensch u. Maschine ihre Unterkünfte. Die Herberge, fast ein Bikermuseum mit tausenden von Sachen zum Anschauen, nahm uns gemütlich auf. Nachdem die Mägen gefüllt waren, wurde viel erzählt und viel gelacht. Für eine Schnäpschenrunde fanden sich zahlreiche Anlässe. Der drohende Sonntag zwang in die Betten.
Das Wetterglück verließ die Gruppe bei der Abfahrt im Regen am Sonntagvormittag. Gott sei Dank blieb es bei einigen recht heftigen Schauern, aber gegen Mittag zeigten sich die ersten wieder trockenen Fahrbahnen.
Das Motorradmuseum Montabauer zeigte alte Raritäten, aber auch leckerer Kuchen wurde dort geboten. Die schönsten Täler des Westerwaldes begleiteten die Gruppe auf der Fahrt zum Sauerland. Am Spätnachmittag wurde die Sauerlandlinie erreicht, es blieb der herzliche Dank für ein wunderschönes Wochenende und die Teilnehmer verstreuten sich auf der Bahn in alle Richtungen.
Text: VoBr zum Fotoalbum
Schwarzwald-Vogesen 23.06-26.06.2011
Die Anreise:Ich kann mich noch gut an unsere letzte Schwarzwaldtour erinnern.
Eine Woche nur Regen, jede Tour, fast jede Tour wurde nur in Regenklamotten begonnen.
Aber diesmal sollte alles anders werden.
JOWA lud zur Tour vom 23.06-26.06.2011 in den Schwarzwald ein.
Treffpunkt für Touren in den Süden war traditionell der Rastplatz Rölveder Mühle an der BAB 45.
Um 9.00 Uhr trafen sich zum gemeinsamen Frühstück, natürlich der Guide mit Sozia Claudia, Friedel & Christina, Stefan & Dagmar und Uwe & Silvia.
Der Rest der Truppe, reiste selbständig zum Hotel in Oppenau an.
Ca. 560 KM mussten für die Anreise zum Hotel unter die Räder genommen werden.
Also ging es los. 130 Km Autobahn bis zur AS Ehringhausen wurden abgespult.
Ab dort ging es dann auf den schönen Teil der Anreise.
Zwischen Westerwald und Taunus, an der Lahn, durch das Rheintal zu dem berühmten Felsen(Lorelei) führte uns der Guide.
Nach dem wir den Rhein sicher mit einer Fähre überquert hatten, setzte leichter Regen ein, der uns auch noch einige Zeit begleitete.
Ich war schon ein wenig erleichtert, dass nicht nur auf meinen Touren Petrus seine Pforten öffnete.
Trotz des einsetzenden Regen ließen wir uns den Tag nicht vermiesen.
Weiter ging es am Rhein entlang, bis wir in den Pfälzer Wald eintauchten.
Dieser wurde Richtung Süden bis Landau höhe Karlsruhe durchfahren.
Für die letzten Kilometer nutzte der Guide noch die BAB bis zur AS Appenweier.
Von hier aus wurden wir schon mal auf den vor uns liegenden Aufenthalt im Schwarzwald eingestimmt, bis wir dann gegen 18.00 Uhr unser Ziel erreichten.
Dort wurden bereits erwartet und herzlichst von unseren BMW-Motorradfreunden
Begrüßt.
Nach Quartieraufnahme und kurzer Erfrischung ging es dann zum Wohl verdienten gemütlichen Teil über.
Der Freitag:
Trotz einiger Biere und noch mehr Geschichten am Abend,
schafften wir es pünktlich wie gewünscht um 9.00 Uhr auf unseren Motorrädern zu sitzen
Guide JOWA hatte für heute mit einer Schwarzwaldrunde gedroht,
die keiner von uns auslassen wollte.
Wäre auch schade gewesen, ca. 330 KM schönste Straßen lagen am Abend hinter uns. Der ein oder andere A….. machte sich bemerkbar, aber das war nach einem guten Essen sowie alkoholischen Getränken schnell wieder Geschichte.
Die Zeit verging schnell an diesem Abend.
Der Samstag:
Wider pünktlich um 9.00 Uhr waren alle( fast alle, eine weibliche Teilnehmerin, war noch nicht so geübt, für so eine vier Tages-Tour, das sich sicherlich mit der Zeit und dem neuen Motorrad ändert) Motorradfreunde an ihren Maschinen um heute die Vogesen unter die Räder zu nehmen.
Es brauchte ein Stück Bundesstraße bis wir das Mittelgebirge in Ostfrankreich erreichten.
Die Kraftstoffreserven waren bei einigen Motorrädern fast aufgebraucht.
Der Schutzpatron der Orientierungslosen ( TomTom) fand dann auch nach einigen
Minuten eine Tankstelle, eine Tankstelle die aber nicht mehr existierte.
Eine neue Zapfstelle musste organisiert werden.
Letztendlich fand sich eine.
In einem kleinem Örtchen, an einem Supermarkt.
Ein Tankomat, stand nur zur Verfügung, der nun die Kreditkarte und Pin verlangte.
Unser Guide und Frankreichexperte Jowa löste als erster diese Aufgabe so dass auch der Rest der Truppe Problemlos nachtanken konnte.
Nach dieser Pause und tankstopp, lagen nun Grand Ballon, Petit Ballon, Pässe und manch andere schöne Sträßchen vor uns.
Weitere Pausen und Picknicks wurden an geeigneter Stelle bestens berücksichtig.
Zum Abschluss dieser Tour wurde noch der Kaiserstuhl( nicht der Stuhl vom Kaiser)
Sondern der Gebirgszug im Breisgau nähe Freiburg durchfahren.
Es war schon früher Abend, leider konnten wir die Absprache mit unserem Wirt nicht mehr halten, Stau auf der BAB. Nach Ankunft am Hotel lagen gute 420 wunderbare
Kilometer hinter uns. Auch unser Wirt hatte Verständnis für uns.
Auch dieser Tag war wieder ein voller Erfolg.
Der Sonntag:
Nach einem gemütlichen Abend folgt ein gemütlicher Morgen.
Es wurde wieder gemeinsam Gefrühstückt und über dies und das gesprochen.
Gegen 10.00 Uhr war Aufbruch, ein Teil der gruppe fuhr wieder allein, der Rest wurde von Joga noch ein wenig durch Schwarz.- und Odenwald Richtung Main geführt,
wo letztendlich die BAB für die Heimreise genutzt wurde. Gegen 20.00 Uhr waren alle Teilnehmer wieder heil zu Hause eingetroffen. Vielen Dank Joachim
zu den Fotos
Text u. Foto UwGu
ECKERNFÖRDE 2011
Ostseetrip vom 6. bis 8. Mai 2011Eckernförde 2011 - was sollte das schon schiefgehen? Frühjahr, Sonne, und eine steife Brise von der Ostsee her gepaart mit dem Wiedersehen von Boxer-Freunden, das hatte schon einen gewissen Reiz.
Schon die Anfahrt gestaltete sich etwas anders als sonst. Der Chronist selber kam auf grenzwertigem Vorderreifen aus Wernigerode im schönen Harz angerollt, wo er bei einem fünftägigen Motorrad-Seelsorge-Polizei-Seminar von Sonne über Regen bis Schnee alles mitgenommen hatte, was Petrus vor die Räder geworfen hat. Die dreiköpfige Rentnerband Friedhelm 1 und 2 sowie 3, der eigentlich Bernhard heißt, war bereits einen Tag früher angereist und der Hauptmatador der BMW-Motorradfreunde nebst Anhang (Uwe und Silvia) und Gefolge (Rolf, Martin und Ludger) wagte die Fahrt über Land - oder besser durch das Alte Land -, mit der Fähre über die Elbe und dann quer Schleswig-Holstein zum Zielort.
In Eckernförde war die Unterkunft „Eckotel H 1" im zweiten Anlauf gefunden. Hier fühlte sich die Truppe gleich wohl, zumal auch der Inhaber auf zwei Rädern gut zu Fuß ist. OK, er fährt eine Harley und es reicht für die Tour zum Strand allemal. Da musste selbst Oldiefan Bernhard schmunzeln. Aber das Hotel ist mit bestem Gewissen zu empfehlen.
Kurz nach der Ankunft standen auch schon unsere Eckernförder Freunde für ein erstes Bier parat. Am Freitagabend ging es dann ins Stammlokal auf dem platten Land - wobei: es gibt doch tatsächlich Erhebungen rund um Eckernförde. Und damit sind nicht die nett anzusehenden Damen gemeint. Nett war auch der gesellige Abend bei leckerem Essen.
Am frühen Samstagmorgen ging es dann nach einem ausgedehnten Frühstück und einem Klönschnack mit Fahrradtouristen auf eine ausgedehnte Motorradtour rund um Eckernförde. Dabei war die Truppe doch verdammt groß, sodass der Tourguide alle Hände voll zu tun hatte, die Gruppe zusammenzuhalten. Zumal, da nicht jeder nach maßgeblicher Meinung alter Gruppenhasen Gruppen konform gefahren ist, was zu einem späteren Zeitpunkt noch zu einer intensiven Diskussion geführt hat. Doch auch das gab es am Wegesrand: sattes Grün und Gelb in der Natur, toll zu befahrende Straßen und Sträßchen, die Besichtigung und Führung durch die Werkstatt eines bekannten Gespannbauers, einen Abstecher zum Dekelnser Ärztehaus des ZDF-Landarztes, Matjes im Brötchen, Fluss- und Kanalübersetzungen zu Wasser und in der Luft, Interessantes über den Nord-Ostsee-Kanal sowie die Rendsburger Eisenbahnbrücke - und ein Stippvisite durch das Dörfchen „Gottesgrün" bei Rendsburg (dessen wirklicher Ortsname dem Chronisten aber leider wieder entfallen ist). Hier kreiste die Gruppe „mit der Kirche ums Dorf", was den einen oder anderen schwer beschäftigt aussehenden Dorfbewohner aus seiner gewohnten Lethargie riss...
Voller Eindrücke zurück, bereiteten sich die BMW-Motorradfreunde und ihre Gastgeber auf einen ebenso eindrucksvollen Abend in einem beliebten griechischen Lokal direkt am Ostseestrand von Eckernförde vor. Beeindruckend war nicht nur das Essen und die unglaublich gute Stimmung in der Gruppe, sondern auch die Kulisse. Wobei Uwe seine Augenpaare nicht vom grandiosen Anblick von Strand, Hafen und Ostsee lassen konnte. Es sei ihm gegönnt, denn der Chronist durfte dafür in den netten Ausschnitt seines weiblichen Gegenübers fallen (was er aber angesichts einer bevorstehenden Hochzeit mit dem daneben sitzenden künftigen Angetrauten tunlichst vermied).
Hellas! Nach dem einen oder anderen Ouzo - dargereicht in Flaschenform und konsumiert aus den bekannten Gläsern - wurde der Weg zum Hotel mittels Taxen angetreten. War auch gut so, denn am Sonntag führte der Weg zurück. Für alle? Nein, unsere Rentnerband hängte noch einen netten Tag dran und fuhr in aller Gemütsruhe später heimwärts. Ludger musste am Sonntag sehr früh los, weil sein geliebter VfL Osnabrück im Abstiegskampf auch seiner Unterstützung benötigte. Genutzt hat`s schlussendlich nix. Rolf düste auch schon früher los: familiäre Verpflichtungen. Der Rest machte sich vom 20 Grad angenehmen Eckernförde auf den Weg ins schwül-warme Münsterland bzw. Ruhrgebiet.
Unter dem Strich bleibt die Erkenntnis, dass nicht nur Eckernförde in 2011 eine Reise wert (gewesen) ist. Das muss wiederholt werden!
Und der Chronist wird künftig nicht mehr auf fast glatten Vordersohlen durch die Gegend eiern, sondern zulassungs- und Gruppenkonform (oder hinten solo) fahrend seinen „Großroller" durch die Gegend kutschieren.
Jürgen
FOTOALBUM
HARTEIER-TOUR 2011
Jürgens Harteiertour 2011 in das Bergische Land
Bereits Ende 2010 hatte Jürgen den Termin angekündigt, aber zunächst das Ziel offen gelassen, um die Spannung zu erhöhen. Als die Route benannt wurde, lagen schon zahlreiche Meldungen vor. Bei der Verpflegung konnte man einen Wunsch äußern (nicht nur die Farbe der Eier, sondern auch die Bestückung der Bergischen Waffel stand zur Entscheidung).
Dann war es soweit, der Sonntagmorgen Anfang April war gekommen. Bilderbuchwetter war angesagt; dieses Versprechen hielten die Meteorologen. Bei noch kühlen Temperaturen traf sich die Gruppe am Rasthof Lichtenhagen an der A1. 13 Moppeds mit 20 Personen waren pünktlich um 10 Uhr zugegen.
Zunächst ging es Richtung Hagen, das Volmetal wurde ein Stück durchquert und über das Ennepetal führte der Weg am Ende steil ins Bergische Land. Eine kurze Rast wurde genutzt, um die ersten harten Eier zu verspeisen. Über kurvenreiche Sträßchen wurde gegen Mittag der Altenberger Dom erreicht. In der Nähe hatte sich die Trachtentruppe, auch Polizei genannt, mit einem Stand postiert, um als Zielgruppe die zahlreichen Biker anzusprechen. Kaffee gab es dort gratis, aber auch die Schockbilder von den ersten Motorradunfällen zu Beginn der Saison klebten am Streifenwagen. Die einen blieben dort und diskutierten mit den grünen Jungs u. Mädels, die anderen besichtigten derweil die ab 1255 errichtete Abteikirche. Dort waren zunächst die Zisterzienser zugegen; heute wird das Münster als sogenannte Simultankirche von Evangelen und Katholiken genutzt. Eigentümer ist das Land Nordrhein Westfalen.
Dann ging es weiter in den Ostteil des Bergischen Landes. Wieder hatte der Guide bei der Streckenwahl ein glückliches Händchen, eine schöne Strecke reihte sich an die nächste. Profane Bundestraßen wurden nur für kurze Verbindungsstücke genutzt.
Zur Kaffeezeit wurde - welch ein Zufall - das Schloss Gimborn erreicht, welches in der heutigen Nutzung der International Police Association als Begegnungsstätte dient. Die ehemalige Wasserburg in einem abseits gelegenen Tal der oberen Leppe wurde 1273 errichtet. Benachbart befindet sich ein Gasthof, der regelmäßiger Treffpunkt zahlreicher Biker ist. In einem urgemütlichen Raum gab es die Waffeln mit Vollausstattung. Die Temperaturen hatten zwischenzeitlich sommerliche Ausmaße erreicht, so dass das eine oder andere Kleidungsstück entbehrlich wurde.
Dem Guide gelang ein wunderbarer Übergang vom Bergischen zurück ins Sauerland, wo sich die Gruppe nach steilem Abstieg wieder im Volmetal, diesmal ganz im Süden, wiederfand. Die Bundesstraße endet derzeit baustellenbedingt kurz hinter Kierspe, so dass keine Blechdosen den Kurvenspaß trübten. Raus aus dem Volmetal ging es Richtung Hagen und Iserlohn. Kurz vor der A46 steuerte der Guide eine Tanke an und teilte, leider, leider, mit, dass die Tour hier ihr Ende hat. Nach herzlicher Verabschiedung verteilten sich die Biker in alle Himmelsrichtungen.
Mit allem Drum und Dran sicherlich einer der schönsten Tagesausflüge der BMW-Motorradfreunde-Westfalen: Wetter gut, Essen gut, Strecken super, schönes Tempo und kein Abriss der doch recht langen Gruppe!
Text: Volker Fotos: Uwe
3. APRIL GEMEINSAMES FRÜHSTÜCK BÖSENSELL
16 BMW Motorradfreunde trafen sich zum gemeinsamen Frühstück im Autohof Senden-Bösensell.
Es war nicht das erste gemeinsame Frühstück dort, die BMW-Motorradfreunde-Westfalen zog es bereits des öfteren dort hin. Es ist ein guter Ausgangspunkt zum Saisonbeginn für gemeinsame Touren ins Münsterland. Nach ca. gut 2 Stunden und einem leckeren Frühstück,
rief der Tourguide LÖDI zum Aufbruch, denn es sollte auch noch Motorrad gefahren werden.