4.Treffen BMW-Motorradfreunde-Westfalen
Die BMW-Motorradfreunde hatten für ihr viertes Treffen ein beachtenswertes Programm rund um das Thema Motorrad auf die Beine gestellt. Nach der Anreise ging es am Freitag mit einem geselligen Grillabend los. Am Samstag wurde geführte Touren durch Sauer- und Münsterland an. Wer bei der enormen Hitze lieber am (auch nicht viel kühleren) neuen Veranstaltungsort, dem alten Sportplatz an der Hansastraße blieb, konnte das Probefahrtangebot auf BMW-Motorrädern nutzen, oder schaute mit seinem Motorrad im Zelt des Motorenspezialisten Horst Liedke („Die Boxergarage“) vorbei. Vergasersynchronisation, richtige Einstellung des Motors sowie Einbau spezieller Zündkerzen bietet der bekannte BMW-Motorradfachmann an, um so in etwas müde gewordenen Triebwerken die Pferdestärken wieder richtig auf Trab zu bringen.
Die Helfer des DRK-Ortsvereins Bergkamen boten für die Besucher Blutdruckmessungen und eine Bestimmung der Blutzuckerwerte an. In einem Blutspendefahrzeug des DRK-Blutspendedienstes Hagen ließen sich etliche Teilnehmer und Besucher dann noch einen halben Liter lebensrettendes Blut abzapfen.
Mit Polizeikommissar Torsten Walter war auch ein Herr von der „Rennleitung“ (Motorradjargon für die Polizei) vor Ort. Er gehört als Beamter auf zwei Rädern dem Verkehrsdienst Unna an und stand nicht nur für Fragen rund um den Straßenverkehr zur Verfügung. Auch privat ist Walter begeisterter Motorradfahrer, und so kamen erst gar keine Berührungsängste zwischen Bikern und dem Mann in Grün auf.
Pokale, Tombola, Grillen
und mehr wurde geboten
Eine Tombola, Pokale für die weiteste Anreise und den ältesten Teilnehmer, Kaffeetrinken und die zünftigen Grillabende – das Wochenende war prall mit Programmpunkten gefüllt.
HESSISCHES BERGLAND 19-20.06.2010
Die Sauerland- und Hessentour
nach Bad Sooden - Allendorf (Werratal - thüringsche Landesgrenze)
Am Samstag, den 19.06.2010 trafen sich 15 gut gelaunte BMW-Motorradfreunde mit ihren 8 Maschinen pünktlich um 9.00 Uhr an der A44 (Tankstelle „Am Haarstrang" - http://www.autobahntankstelle-am-haarstrang.de/).
Nach einer Kaffeepause machten sie sich trotz zweifelhafter Wettervorhersage auf einer von Martraud und Norbert sorgfältig geplanten und super gelungenen zweitägigen Motorradtour. Sie führte zunächst (vorbei am Sorpesee - www.sorpesee.de) über Nebenstraßen durch das kurvenreiche Sauerland. Bei Kirchhundem im Rothaargebirge machten wir am www.rhein-weser-turm.de (so heißt die Wasserscheide zwischen Rhein und Weser) eine etwas längere Rast und gönnten uns bei lustiger Stimmung Kaffee und auch mehr.... Martraud ließ bereits eine außergewöhnliche Speisekarte umgehen und weckte so geschickt die Neugier für das abends geplante „kulinarische Event".
Weiter ging es dann Richtung Hessen zum Edertal vorbei an den Ederstausee - edersee.de. Das Wetter blieb stabil. Es war zwar kalt - so um die 13 bis 16 Grad, aber es blieb trocken - wenn auch teils dunkel bewölkt. Als Norbert wirklich nur ein kleines Stückchen die A49 in nördlicher Richtung fuhr, um sie dann in Richtung Guxhagen schnell wieder zu verlassen, durften wir kurz die regennasse Fahrbahn spüren. Dort hatte es wohl zuvor heftig geregnet und jeder hatte spätestens jetzt einen Grund, die BMW nach Rückkehr zu putzen. Aber - wir blieben weiterhin und das übrigens auch auf der Rückreise trocken - na ja: „... wenn Engel reisen ...".
In der schönen historischen Fachwerkstadt Melsungen (http://www.melsungen.de/ im Mittleren Fuldatal) machten wir einen kleinen Sparziergang. Die ruhige Fußgängerzone vermittelt mit ihren wunderschönen Fachwerken und Brunnen eine ruhige Atmosphäre. Die denkmalgeschützte Fulda-Brücke ist eine besondere Aussichtsplattform. Gleich nebenan gönnten wir uns auf der Cafe-Terasse direkt an der Fulda Kaffee und Kuchen.
Durch den östlich der A7 gelegenen Söhre- und Kaufunger Wald ging es durch den Naturpark Meißner - Kaufunger Wald (www.naturpark-mkw.de - dem traditionellen Reich der Frau Holle um den Meißner, dem König der nordhessischen Mittelgebirge) nach Bad Sooden (www.bad-sooden-allendorf.de).
Nach einem kleinem Missgeschick des Hoteliers verteilte es uns auf drei aber sehr nahe bei einander liegenden Unterkünften - die jedoch alle einwandfrei waren und wo wir sehr nett und herzlich empfangen wurden. Den Gastgebern war die Unterbringung unser Lieblinge (die Motorräder sind gemeint) ein eben so wichtiges Anliegen. Wir können die Häuser www.hotel-hilgenfeld.de sowie das preisgünstige 1a-Appartmenthaus (mit Hallenbad)Am Söderwald www.soederwald.de und die netten Gastgeberinnen wirklich Guten Herzens weiterempfehlen.
Der Höhepunkt des Tages bzw. Abends war das etwas andere Essen im Ratskeller Bad Sooden - Allendorf. Martraud und Norbert hatten dort bereits Probe gegessen und wussten deshalb genau, was sie essen würden. Alle anderen mussten sich bei Kerzenlicht und Leihbrille sowie mittelalterlichen Menübezeichnungen noch ein wenig zu recht finden. Der redegewandte Küchen-Chef verstand es mit - wie er sagte - losem Mundwerk, in die Tischmanieren einzuführen und bei der Menüauswahl zu unterstützen. Dort muss garantiert niemand verhungern und „hier wird Sie geholfen". Der Ratskeller www.kuechenmaisterey.de hat was ganz Besonderes. Das urige und orginelle Kellergewölbe mit einem besonderem Flair: „Mittelalterliche Tafeley & historisches Schmaustheater mit Erlebnisgarantie für Jedermann ob Niedergeboren oder Edelmann" (so heißt es auf der Internetseite) - das hat was! Am Nebentisch fand übrigens ein sog. Offenes Gelage statt und wir konnten herzlich mitlachen - bei dem, was die Gäste als Vorkoster u. ä. „durchmachen" durften. Wir haben dort sehr gut gegessen und (teils auch heftiger) getrunken. Leider waren die meisten von uns ziemlich geschafft und angesichts des Programms für den nächsten Tag wollten wir es nicht zu heftig treiben. Ansonsten wären wir noch gern länger geblieben - die Stimmung war jedenfalls super.
Das gemeinsame Frühstück hatte der Hotelier zwischenzeitlich im www.hotel-martina.de improvisiert, das sich ebenfalls gleich nebenan befindet. Das reichhaltige und ausgiebige Frühstück schaffte die erforderliche Grundlage für den Sonntag und stimmte sehr positiv ein in den neuen Tag, in die vorgesehene Tour und natürlich auch auf die Heimreise.
Für Sonntag hatten sich Martraud und Norbert einen weiteren Höhepunkt einfallen lassen - das nur wenige Meter entfernte Grenzmuseum Schifflersgrund - www.grenzmuseum.de. Für einen kleinen Eintritt erlebten wir hier einen hautnahen Einblick in die Grenzgeschichte und der Museumsmitarbeiter erläuterte sehr authentisch Hintergründe und Leid der betroffenen Menschen. Mit vielen Ausstellungstücken wurde den Opfern gedacht, aber auch die historische Entwicklung dargestellt und Einblick in die technische Entwicklung der aufwändigen Grenzüberwachung gewährt. Für diesen Besuch sollte man sich Zeit nehmen.
Auf der anschließenden Rückfahrt machten wir an der Weserfähre in Hemeln (http://www.biker-treff.de/treff/Gasthaus+Zur+F%C3%A4hre.html) gemeinsame Mittags-Rast. Über unterschiedliche Routen ging es von dort heimwärts. Die meisten ließen sich mit der Fähre übersetzen und traten die Rückreise auf der anderen Weserseite in Richtung Sauerland an und fuhren danach teils über AB nach Hause.
Diese zweitägige Motorradtour mit ihren rund 750 km war wieder etwas ganz Besonderes für die BMW-Motorradfreunde Westfalen. Den beiden Organisatoren gehört unser Lob und Dank, verbunden mit der leise ausgesprochenen Bitte, so etwas ruhig wieder anbieten zu dürfen. Es war einfach klasse und super originell.
Text: Uli_l Fotos:Uwe_G hier klicks Du
SCHWÄBISCHE ALB TOUR 12.-16.05. 2010
2. Mai GEMEINSAMES FRÜHSTÜCK
2. KAMENER MOTORRADTAGE
HARTEIER-TOUR
Gut, okay, ich konnte es mal wieder nicht lassen: „Gottesgrün" lauert überall...
Eigentlich sollte - und hatte schliesslich auch - die Harteiertour 2010 Bad Driburg als Ziel haben. Aber irgendwie hatte sich Detmold in meinem Kopf einzementiert. Zumindest gedanklich, denn auf zwei Rädern ging es am Karfreitag bei schönem Frühlingswetter dann doch nach Bad Driburg. Und zwar problemlos, wenngleich auch „Gottesgrün" immer wieder ins Gespräch kam.
Egal: Pünktlich hatten sich die Bikerfreunde am Autohof Hamm-Uentrop eingefunden - jenem Paradies für Lkw-Fahrer und „Mac Doof"-Freunde, auf dessen Gelände vor Jahren schon Ex-Trucker und Biker Friedhelm an einer unscheinbaren Pommes-Bude seine Pausenzeiten verbracht hatte. OK, damals lauerte noch die „Manta-Platte" darauf, möglichst genussvoll verschlungen zu werden. Heute sind es eher Burger, Schnitzel oder ein kontinentales Frühstück. Und für die Mopeds und andere Gefährte gibt`s auch noch ein Rüsselgetränk mit der den Anforderungen entsprechenden Oktanzahl.
Nachdem schliesslich selbst aus dem Teuto und dem westlichen Münsterland die Mitfahrer eingetroffen waren, ging es los. Links herum, rechts herum, geradeaus und Kurvenspaß: Tourguide Jürgen hatte eine tolle Strecke ausgearbeitet, die vornehmlich Nebenstraßen berücksichtigte und das Motorradfahren einfach nur genießen ließ. Oder? Alle Hände voll zu tun hatte Fotografin Barbara in Jürgen`s Rücken, die ein ums andere Mal die Szenerie mit der Digitalen festhalten konnte. Dank eines schwenkbaren Monitors konnte Barbara quasi „aus der Hüfte schießen"....
Die Zwischenpause mit der Ausgabe von harten Eiern erfolgte dann in Büren. Aber den Flugplatz zu finden, wäre ja ohne Navi zu einfach gewesen. So ging es durch ein Wohngebiet (!) und durch die frühlingshaft erwachende Landschaft oberhalb des Flugplatzes über eigentlich für Motorräder gesperrte Wirtschaftswege. Ha, nicht erwischt. Und wenn? Tja, der ansonsten uniformierte Tourguide wird schon wissen, was er tut...
Ein Schlückchen Kaffee, ein Bütterchen, harte Eier garniert mit Salz und Pfeffer, ein Gummileckerchen und Benzingespräche - die Pause in Büren verging wie im Fluge. Wenngleich wir Biker nicht in die Lüfte aufgestiegen sind. Ab auf den Bock und weiter ging es durch das Eggegebirge und den südlichen Teuto über Altenbeken nach Bad Driburg. Die Strecke zwischen Altenbeken und Bad Driburg ist bei der „Heizerfraktion" mehr als beliebt und deshalb mit reichlich Verkehrsverboten und Schwellen garniert. Und dennoch gibt es welche, die es nicht lassen können...
In Bad Driburg angekommen war das Ziel der alte Güterschuppen am Bahnhof und das Café „Gleis 3". Verdammt, hier konnte man es aber gut aushalten. Während die einen tief in die Tasche griffen und sich die Modellausstellung der Eisenbahnstrecke zwischen Altenbeken und Ottbergen fasziniert anschauten, machten sich andere umgehend über Kaffee und Kuchen her. Leckerchen - je nach Wunsch. Das strahlten alle Teilnehmer mit der Sonne um die Wette.
Die Rückfahrt erfolgte weniger spektakulär - zwar auch über Nebenstrecken, aber so nach und nach wurde die Gruppe kleiner. Irgendwie hatte es keiner so richtig mitbekommen, und so trennte man sich fast grusslos in westliche und nördliche Richtungen. Daran müssen wir noch arbeiten. Aber ansonsten: Alles ward gut!
J ü r g e n
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STAMMTISCH MIT KEGELN
Kegeln im Anschluss an den Stammtisch
Nach Beendigung des Stammtisches wurden zunächst die leckeren Ottmarsbocholder Schnitzel gegessen. Anschließend ging es für einen Teil der Bande in den Keller zur Kegelbahn, wo zwei Stunden ausgeharrt wurde. Anette führte als Guide durch die Welt des Kegelns mit unterschiedlichsten Spielvarianten von der Hausnummer bis zur Fuchsjagd.
KK-SCHIESSEN 15.01.2010
Auch 2010 wurde wieder scharf geschossen.
Damit in der Motorradlosen Zeit keine Langeweile entsteht trafen sich die Cowboys unter den BMW-Motorradfreunden zum KK-Schießen auf der RSA-Overberge (Raumschießanlage).
Auch Freunde und Bekannte waren wieder herzlich willkommen.
Begrüßt wurden wir wie immer von Helmut und Hans die uns mit Rat und Tat zur Seite standen. Nach kurzer Einweisung von Hans wurden die Stände 1-6 mit den ersten Schützen besetzt.
Wer gerade nicht schießen musste, konnte bei gut gekühlten Getränken im Vorraum der RSA, über Monitore das Schiessen der einzelnen Schützen verfolgen, bis er an der Reihe war.
Die Zeit verging wie im Flug. In ca.2.5 Stunden verschossen 16 Schützen 770 Schuss Munition und erzielten insgesamt 2243 Ringe. Für die besten gab es natürlich auch wieder eine Siegerehrung.
Bei den Damen belegte Dagmar_O. den 1.Platz mit 157 Ringen - Nina_G.den 2.Platz mit 153 Ringen den 3.Platz teilten sich Heike_F und Silvia_G mit jeweils 147 Ringen.
Die Herren waren diesmal etwas besser und erzielten folgende Platzierung: Martin_T den 1.Platz mit 180 Ringen - Kai_S. den 2.Platz mit 178 Ringen und Friedel_W den 3. Platz mit 163 Ringen.
Die verbrauchten Kalorien wurden dann bei einem gemeinsamen gemütlichen und leckeren Abendessen wieder aufgefüllt.
(Uwe_G)
zu den Fotos
JANUAR STAMMTISCH
Videos nach dem Stammtisch
Claudia und Joachim präsentierten ihren Film über die Orientierungsfahrt im Juni
2009. In schönsten Bildern, unterlegt mit super Sound, wurde der Ablauf der
Veranstaltung präzise vom Treffpunkt bis zur Preisverleihung dokumentiert.
Anschließend wurden noch auszugsweise bewegte Urlaubsbilder von der
Sardinientour aus Mai 2009 gezeigt. Erstaunlich war anzusehen,
welchen Strapazen sich die Menschen im Urlaub freiwillig aussetzen.