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Jahresüberblick
Montag, 26. Juni 2006
SPESSART 9.-11.06.
Zu früher Stunde trafen sich die Spessartfahrer an der
Autobahntankstelle Haarstrang an der
A 44.
Pünktlich und gut gelaunt bei wolkenlosem Himmel konnte die Fahrt
in Angriff
genommen werden. Das nördliche Sauerland wurde per Autobahn bis
Meschede
abgefahren. Dann wurden nur noch Strecken gewählt, die auf der
Landkarte mit K
für Kreisstraße und einer 3 -4-stelligen Ziffer bezeichnet
sind.
Das zweite Frühstück wurde auf der
Hochsauerlandhöhenstraße kurz vor
Altastenberg verspeist. Im
lauschigen Wäldchen machten wir Mittagspause. Schade nur, dass der
Waldweg nicht zur Landstraße
zurückführte und daher auf losem Untergrund
gewendet werden musste. Das geplante Kaffeetrinken im Bikertreff
Jossa musste ausfallen, da ein umgestürzter Lastwagen die Zufahrt zum Ort
blockierte. Die „Ersatzkaffeepause“ bei einem kleinen Bäcker
war dann auch nicht schlecht. Schon einige herrliche Spessartkurven kennen
lernend traf die Gruppe pünktlich vor dem Beginn des Eröffnungsspiels
der Fußballweltmeisterschaft in Morlesau ein. Der herrliche Freisitz und
kühle Getränke verzauberten an diesem und dem kommenden Abend den
Aufenthalt zum Erlebnis.Am Samstag ging’s bei Bilderbuchwetter dann on
the road. Zunächst fuhr die Gruppe Richtung Thüringer Wald um dann
die Rhön von Osten nach Westen so richtig quer durchfahren zu können.
Als erste Erschöpfungsanzeichen auftraten, erfolge eine innere
Kühlung mittels Speiseeis (lecker). Manche Tourteilnehmer
glaubten schon nicht mehr daran, dass das Ziel
„Burgtreffen“ des Frankfurter BMW Clubs in
Ortenberg-Lißberg erreicht werden
würde. Aber Dank „TomTom“ befuhr die
Gruppe gegen 17.00 Uhr die Burgruine.
Dort fand bei grandioser Kulisse ein etwas schlaffes
Treffen statt (vielleicht lag’s
an der Hitze). Frisch aufgetankt folgte nun das
Highlight: von Ortenberg ging es rund
100 km quer durch den Spessart zurück nach
Morlesau. Kurve an Kurve, kaum
Autos, herrlicher Asphalt, durch Wälder, stets rauf
u. runter, schöner kann Mopped
fahren kaum sein! Nun leidet das Tal der
fränkischen Saale an einer direkten Brückenverbindung nach Morlesau.
So musste die wackelige Pontonbrücke am
Campingplatz herhalten; die letzten Meter (vielleicht
waren’s auch tausend) zur
westlichen Ortszufahrt waren eine besondere Prüfung
(ohne Asphalt und
Schlagloch an Schlagloch, da konnten die Federn und
Dämpfer mal richtig arbeiten). Morlesau liegt einsam im Tal der
fränkischen Saale eingebettet, ein kleines Stück Paradies, für
den der es einsam und romantisch mag. Auch die schönste Tour endet; am
Sonntagmorgen wurden die Moppeds beladen und es
ging heimwärts. Dabei wurden zunächst Strecken gewählt, die
üblicherweise nur noch auf Wanderkarten
eingetragen sind. Mancher Einheimische traute seinen Augen nicht, dass so viele Bikes sich auf solche Wege verirren. Dann
drängte die
Zeit und es ging auf schnelle Bundesstraßen bis
die Gruppe gegen Mittag einen
herrlichen Aussichtsberg befuhr. Kurz darauf war das
südliche Sauerland wieder
erreicht. Schlusspunkt war der Möhnegrill beim
gemeinsamen Kaffeetrinken. Bald darauf trennten sich die Wege mit dem einzigen Trost „nach der
Tour ist vor der
Tour“.