Samstag, 21. Februar 2009

BOGENSCHIESSEN BEIM SV KAMEN

 

Bogenschießen im Vereinshaus des SV Kamen

 

Kurz vor 15.00 Uhr am Vereinshaus des Schützenvereins Kamen: Gut 20 Mitglieder der BMW-Motorradfreunde-Westfalen (teilweise waren auch Freunde und Angehörige mitgekommen) wurden vom Club-Präsi Uwe Gutowski und Frau Silvia begrüßt. Gemeinsam ging es dann erwartungsvoll in die Schießhalle des Vereins. Hier warteten schon unsere drei Einweiser von der Bogensportabteilung auf unser Kommen. Kaffee kochen, Kaltgetränke serviert und schon ging`s los.

Nach der Einweisung (Sicherheit und so ...) wurden auf drei Scheiben (gewaltig große Wagenräder mit Strohfütterung und bunten Kreisen drauf) aus ca. 8 m erste Probeschüsse abgegeben. Jeder von uns kennt aus frühen Kindheitstagen den selbst geschnitzten Weiden-Flitzebogen. Doch diese High-tech-Sportgeräte haben mit unseren Cowboy- und Indianer-spielen rein gar nichts gemeinsam. Ausgestattet mit Visieren und Rollenzugsystemen für die Zugsehnen lassen sie wirkliche Präzisionsschüsse zu - wenn man`s denn kann! Und so übten denn alle fleißig unter Anleitung der Sportschützen ihre ersten Schüsse. Manchem tat danach der Schulterbereich weh (Zugkraft der Sehne ca. 20 - 50 kg), einigen riss die zurückschnel-lende Bogensehne trotz Armschutzes die „Pelle" am Innenarm auf. Blaue Flecken an zwei Frauenunterarmen waren die Ausbeute. Und doch, einige trafen erstaunlich gut!

Genug der Übung, dann wurde der Wettbewerb gestartet. Die Scheiben standen nun auf 15 m. Drei Schüsse zum Einschießen und dann drei Wertungsschüsse, protokolliert von Kai (der hatte uns dankenswerterweise diesen Bogenschießnachmittag vermittelt). In der Männer-wertung setzte sich Friedhelm Kroll an die Spitze mit 26 von 30 Ringen (als „gelernter" Jäger hat er das Schießen im Blut). Heike Flaskamp belegte bei den Frauen und insgesamt mit 27 Ringen den Spitzenplatz. Nach der Siegerehrung zeigten uns die Sportschützen „ihre" Schießscheiben für die Halle (nicht größer als ein DIN A4-Blatt) und erklärten, dass unsere Scheiben sonst draußen auf 70 m Entfernung ständen. Flugs noch jeder sechs Pfeile im Mittelkreis versenkt - wir hatten genug gesehen und einige von uns beschlossen, demnächst noch zu üben. Wir sagen den Bogensportschützen „Danke" für dieses schöne Erlebnis, den es hat wirklich Spaß gemacht!!

Abschließend ging die fröhliche Gruppe ins Schützenrestaurant nach nebenan. Hier wurden bei leckerem Essen und manchem kühlen Getränk die Nachmittagserlebnisse vertieft, aber auch Aktivitäten für den kommenden Motorrad-Frühling besprochen. (Ludger)

hier gehts zu Fotos