Freitag, 27. November 2009

WEIHNACHTSMARKT ROTHENBURG

 

Rothenburg ob der Tauber - oder: Wer hat Angst vor Spinnen?

 

Das weihnachtliche Rothenburg ob der Tauber lockte mit schönstem Winterwetter, und das Bikerhotel „Gasthof zur frohen Einkehr" (http://www.zur-frohen-einkehr.de/) mit seiner Gastfreundschaft, die die meisten von uns ja schon kennen.

 

Lisa und Volker veranstalteten ein Weihnachtsgruseleinkaufswochenende mit der bewährten Unterkunft in der frohen Einkehr. Nach einem perfekten Vier-Gänge-Abendessen am Freitag (27.11.) fuhren 14 Biker in 3 Autos ca. eine halbe Stunde zum eintausend Jahre alten Schloss Schillingsfürst (http://www.schloss-schillingsfuerst.de/), dem Stammsitz derer zu Hohenlohe-Schillingsfürst, in welchem Lisa trotz Winterschließung eine individuelle Führung für uns organisiert hatte. Man kam sich wie der Schlossbesitzer selbst vor, da außer uns zu der Zeit niemand die Räumlichkeiten betreten durfte. Außerdem wurde uns das allgemein verbotene Fotografieren ausnahmsweise gestattet!

 

Nach individueller PKW-Rückfahrt zur „frohen Einkehr" wurden wir mittags mit dem Bus ins ca. 10 km entfernte Rothenburg expediert. Den Nachmittag verbrachten wir in kleinen Gruppen, wobei der Marktplatz mit seinen leckeren Glühweinständen schon die größte Anziehungskraft ausübte (wir wurden ja auch wieder mit dem Bus ins Hotel gebracht). Der Weihnachtsmarkt bei Käthe Wohlfahrt und das Bärenladen waren wohl die interessantesten Geschäfte.

 

Die Geisterführung war eine interessante Alternative zur Nachtwächterführung von vor 3 Jahren (http://www.henker-rothenburg.de/) : Wir wurden von einem leibhaftigen Henker geführt, der ob seines unbeliebten Berufes immer noch nicht in den Stand der Ehe getreten war - trotz des fürstlichen Einkommens (vergleichbar heute ca. € 350.000/a). Und das, obwohl der Henker seinen Beruf auch noch weitervererben konnte!

 

An der ersten Station stand ich direkt an der Stadtmauer, als ca. 70 cm vor mir (hinter der Mauer) ein widerlicher Kobold mit ekelhafter Stimme hervorschoss und dem Henkersführer Paroli bot! Ich habe mich selten so erschreckt, wusste aber da noch nicht, was mir noch bevorstand. An der nächsten Station standen wir an einem der Stadttore, als eine ca. einen Meter große Spinne von der Stadtmauer direkt auf meinen Kopf sprang - und das mir mit meiner Arachnophobie! Der Tag war für mich gelaufen.

 

Das 3-Gänge-Menue in der „Glocke" (http://www.glocke-rothenburg.de/) bot einen gewissen Ausgleich für diesen Schrecken - hervorragende Qualität und exzellenter Service rundeten das Ganze ab.   

 

Nach einem perfekten und liebevoll angerichteten Frühstück fuhren wir dann am Sonntag individuell wieder nach Hause.

 

Eine perfekte Tour als Winteraktivität, für deren Organisation wir Lisa und Volker herzlich danken!

 

Ulrich R.

 

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