Donnerstag, 21. Juli 2011
Schwarzwald-Vogesen 23.06-26.06.2011
Die Anreise:Ich kann mich noch gut an unsere letzte Schwarzwaldtour erinnern.
Eine Woche nur Regen, jede Tour, fast jede Tour wurde nur in Regenklamotten begonnen.
Aber diesmal sollte alles anders werden.
JOWA lud zur Tour vom 23.06-26.06.2011 in den Schwarzwald ein.
Treffpunkt für Touren in den Süden war traditionell der Rastplatz Rölveder Mühle an der BAB 45.
Um 9.00 Uhr trafen sich zum gemeinsamen Frühstück, natürlich der Guide mit Sozia Claudia, Friedel & Christina, Stefan & Dagmar und Uwe & Silvia.
Der Rest der Truppe, reiste selbständig zum Hotel in Oppenau an.
Ca. 560 KM mussten für die Anreise zum Hotel unter die Räder genommen werden.
Also ging es los. 130 Km Autobahn bis zur AS Ehringhausen wurden abgespult.
Ab dort ging es dann auf den schönen Teil der Anreise.
Zwischen Westerwald und Taunus, an der Lahn, durch das Rheintal zu dem berühmten Felsen(Lorelei) führte uns der Guide.
Nach dem wir den Rhein sicher mit einer Fähre überquert hatten, setzte leichter Regen ein, der uns auch noch einige Zeit begleitete.
Ich war schon ein wenig erleichtert, dass nicht nur auf meinen Touren Petrus seine Pforten öffnete.
Trotz des einsetzenden Regen ließen wir uns den Tag nicht vermiesen.
Weiter ging es am Rhein entlang, bis wir in den Pfälzer Wald eintauchten.
Dieser wurde Richtung Süden bis Landau höhe Karlsruhe durchfahren.
Für die letzten Kilometer nutzte der Guide noch die BAB bis zur AS Appenweier.
Von hier aus wurden wir schon mal auf den vor uns liegenden Aufenthalt im Schwarzwald eingestimmt, bis wir dann gegen 18.00 Uhr unser Ziel erreichten.
Dort wurden bereits erwartet und herzlichst von unseren BMW-Motorradfreunden
Begrüßt.
Nach Quartieraufnahme und kurzer Erfrischung ging es dann zum Wohl verdienten gemütlichen Teil über.
Der Freitag:
Trotz einiger Biere und noch mehr Geschichten am Abend,
schafften wir es pünktlich wie gewünscht um 9.00 Uhr auf unseren Motorrädern zu sitzen
Guide JOWA hatte für heute mit einer Schwarzwaldrunde gedroht,
die keiner von uns auslassen wollte.
Wäre auch schade gewesen, ca. 330 KM schönste Straßen lagen am Abend hinter uns. Der ein oder andere A….. machte sich bemerkbar, aber das war nach einem guten Essen sowie alkoholischen Getränken schnell wieder Geschichte.
Die Zeit verging schnell an diesem Abend.
Der Samstag:
Wider pünktlich um 9.00 Uhr waren alle( fast alle, eine weibliche Teilnehmerin, war noch nicht so geübt, für so eine vier Tages-Tour, das sich sicherlich mit der Zeit und dem neuen Motorrad ändert) Motorradfreunde an ihren Maschinen um heute die Vogesen unter die Räder zu nehmen.
Es brauchte ein Stück Bundesstraße bis wir das Mittelgebirge in Ostfrankreich erreichten.
Die Kraftstoffreserven waren bei einigen Motorrädern fast aufgebraucht.
Der Schutzpatron der Orientierungslosen ( TomTom) fand dann auch nach einigen
Minuten eine Tankstelle, eine Tankstelle die aber nicht mehr existierte.
Eine neue Zapfstelle musste organisiert werden.
Letztendlich fand sich eine.
In einem kleinem Örtchen, an einem Supermarkt.
Ein Tankomat, stand nur zur Verfügung, der nun die Kreditkarte und Pin verlangte.
Unser Guide und Frankreichexperte Jowa löste als erster diese Aufgabe so dass auch der Rest der Truppe Problemlos nachtanken konnte.
Nach dieser Pause und tankstopp, lagen nun Grand Ballon, Petit Ballon, Pässe und manch andere schöne Sträßchen vor uns.
Weitere Pausen und Picknicks wurden an geeigneter Stelle bestens berücksichtig.
Zum Abschluss dieser Tour wurde noch der Kaiserstuhl( nicht der Stuhl vom Kaiser)
Sondern der Gebirgszug im Breisgau nähe Freiburg durchfahren.
Es war schon früher Abend, leider konnten wir die Absprache mit unserem Wirt nicht mehr halten, Stau auf der BAB. Nach Ankunft am Hotel lagen gute 420 wunderbare
Kilometer hinter uns. Auch unser Wirt hatte Verständnis für uns.
Auch dieser Tag war wieder ein voller Erfolg.
Der Sonntag:
Nach einem gemütlichen Abend folgt ein gemütlicher Morgen.
Es wurde wieder gemeinsam Gefrühstückt und über dies und das gesprochen.
Gegen 10.00 Uhr war Aufbruch, ein Teil der gruppe fuhr wieder allein, der Rest wurde von Joga noch ein wenig durch Schwarz.- und Odenwald Richtung Main geführt,
wo letztendlich die BAB für die Heimreise genutzt wurde. Gegen 20.00 Uhr waren alle Teilnehmer wieder heil zu Hause eingetroffen. Vielen Dank Joachim
zu den Fotos
Text u. Foto UwGu