EINSTANDSTOUR STEFAN&DAGMAR
Reisebericht Einstandstour Stefan u. Dagmar
Am frühen Samstagvormittag traf sich die Gruppe an der schon oft als Treffpunkt genutzten Raststätte der Sauerlandlinie. Die 12 Teilnehmer mit 8 Moppeds trafen so zeitig ein, dass es bald losgehen konnte. Die gemeinsame Fahrfreude wurde arg gebremst, da die Sauerlandlinie schon nach wenigen Kilometern eine Baustelle aufwies, die nur einspurig zu durchqueren war und somit einen doch recht langen Stau auslöste.
Nach einer guten halben Stunde Fahrzeit wurde die Abfahrt erreicht und das Wedeln auf der Landstraße konnte beginnen. Auf absolut verschlungenen Pfaden führte der Weg durch das Bergische in den Süden. Fast unmerklich war der Übergang in den Westerwald.
Das Guide-Paar wartete bei der ersten Rast mit einer angenehmen Überraschung auf. Wo noch die Teilnehmer nach trockenen Kniften suchten, verbarg das Topcase der LT eine Fundgrube von Leckereien (von herzhaft bis süß). Zu Fleischknübbelchen und Minischnitzeln wurde sogar Senf u. Ketchup gereicht, man war fast sprachlos.
Die Strecke wurde so gut gefunden, dass nur ein Wendemanöver notwendig wurde. Diese Stelle hatte es allerdings in sich, aber alles ging gut.
Kurve reihte sich an Kurve; es wurden Orte durchfahren, die wirklich vorher niemand kannte. Am frühen Nachmittag tauchte ein Hinweisschild „Runkel 14 km“ auf. Dort war ja ein Kaffeetrinken geplant. Der Kaffeedurst musste allerdings noch warten, der Guide führte mit großem Geschick die Gruppe im großen Bogen um Runkel herum, so dass der Taunus gestreift wurde. Nachdem die Tanks eine Füllung erhalten hatten, führte der Weg dann doch noch nach Runkel. Im mittelalterlichen Ortskern war das Café schnell gefunden und die Tische füllten sich mit heißen Getränken und leckeren Kalorien. So schön es dort auch war, irgendwann wurde es Zeit Abschied zu nehmen und die Fahrt zum nächtlichen Quartier aufzunehmen.
In Hundsangen war die Biker-Herberge. Das Gastgeberehepaar Rosalia u. Klaus, wirkliche Originale, empfingen uns herzlich wie alte Bekannte. Schnell fanden Mensch u. Maschine ihre Unterkünfte. Die Herberge, fast ein Bikermuseum mit tausenden von Sachen zum Anschauen, nahm uns gemütlich auf. Nachdem die Mägen gefüllt waren, wurde viel erzählt und viel gelacht. Für eine Schnäpschenrunde fanden sich zahlreiche Anlässe. Der drohende Sonntag zwang in die Betten.
Das Wetterglück verließ die Gruppe bei der Abfahrt im Regen am Sonntagvormittag. Gott sei Dank blieb es bei einigen recht heftigen Schauern, aber gegen Mittag zeigten sich die ersten wieder trockenen Fahrbahnen.
Das Motorradmuseum Montabauer zeigte alte Raritäten, aber auch leckerer Kuchen wurde dort geboten. Die schönsten Täler des Westerwaldes begleiteten die Gruppe auf der Fahrt zum Sauerland. Am Spätnachmittag wurde die Sauerlandlinie erreicht, es blieb der herzliche Dank für ein wunderschönes Wochenende und die Teilnehmer verstreuten sich auf der Bahn in alle Richtungen.
Text: VoBr zum Fotoalbum